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Sonntag, 26. Januar 2014

About being different and Italy..

Fangen wir mal untypischerweise hinten an. Italien also. Ja, meine Füße standen auf italienischem Grund, jedoch irgendwie nicht richtig. Geografisch gesehen ja, aber Menschen, die fließend Deutsch mit einem reden können, vielleicht einen komischen Akzent haben, jedoch ganz normal sich unterhalten. Es hat sich so unitalienisch angefühlt. Die Rede ist von meiner Skifahrt..

Kurz nachdem wir die Grenze von Österreich nach Italien überquert hatten ging es auch schon kurvig den Berg hinauf. Je höher wir kamen, desto mehr Schnee lag. Die Welt wurde irgendwie weiß. Auf eine sehr schöne Art und Weise. Magisch irgendwie. Wahnsinn, wie schön die Berge sind. Am nächsten Tag nach dem Aufstehen war es dann noch besser (ja, das ging!). Aber schaut selbst:




So lernten wir also Skifahren. Anfangs ist das ganz schön schwer, wenn man bedenkt, dass Skischuhe die wohl unbequemsten Schuhe der Welt sind. Ich hatte schon immer beim Anziehen das Gefühl, mir die Knöchel zu brechen. Und der blaue Fleck, der im Moment noch mein Bein ziert, kommt auch von besagten Schuhen. Nach einiger Zeit hatten wir dann alle mehr oder weniger raus, wie man mit den langen Brettern unter seinen Füßen umzugehen hat und durftem vom sogenannten Idiotenhügel weg - rauf auf andere Blaue oder Rote Pisten. Aber es macht Spaß. Tierisch viel Spaß. Wenn man dann die kleinen Kids an sich vorbeidüsen sieht, die vielleicht gerade mal so groß sind wie die eigenen Beine, mit Skiern - die die Hälfte von den Dingern unter deinen Füßen groß sind... Dann wundert man sich - oder erinnert man sich wieder daran - wie unbeschwert das Leben als Kind war. Ohne viel Angst. Einfach Augen zu (oder eher auf) und durch! Da gabs was wie "Ich kann das nicht" nicht. Da gabs nur ein "Nochmaaaaaaal!"....




Nun zum being different .



...und die Schneeflocken fallen.... 


Wie man in einer ach so gradlinien und naiven Welt als Lügner dargestellt wird. Vielleicht nicht Lügner in diesem schlimmen Sinne - aber hey? All meine Freunde machen das so, also musst du es doch so auch machen. Wieso solltest DU anders sein?

Anders sein - klingt immer so negativ. Oder so - als würde man denken - man sei was besseres. Und dabei ist man einfach, wie man ist. Man kann es sich selber gar nicht vorstellen - so zu sein wie die Anderen - denn das würde bedeuten, man würde nicht mehr für das Leben, was man unterstützt...

Nur weil man sagt - natürlich kannst du dich mit mir über ein Thema unterhalten, von dem ich keine Ahnung habe. Ja, ich finde es interessant, hatte bis dato halt nur kaum die Möglichkeit - mich damit auseinander zu setzen. ICH KANN JA AUCH NCIHT ALLES WISSEN. Aber - ich höre gerne zu. Ich lerne gerne neues. Ich lasse mir gerne Sachen erzählen - die ich zwar spannend finde, aber über die ich nichts weiß. Ich stelle gerne Fragen, und erkundige mich. Ich lasse mir gerne deine Blickwinkel über die Welt erklären... Denn - wenn du eine Leidenschaft hast - und mir von dieser berichtest - dann bin auch ich hin und weg. Und von dir.  


Barfuss durch Barcelona laufen. Bei Regen. Über das Olympiagelände.
Warum? Weils auf der To-Do-Liste stand. Weil ich es wollte.
Anders? Vielleicht.
Aber nicht, um aufzufallen..
... sondern um den Wunsch barfuss durch Barcelona zu laufen in meinem Herzen abzuhaken - mit einem Lächeln!