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Donnerstag, 21. November 2013

Lass mich in deine Fußstapfen treten....


Mein Opa - Öhi - war Sprachenprofessor. Jedenfalls habe ich den Beruf immer so genannt. Da gibts bestimmt auch irgendein Fachwort für. Aber das ist nebensächlich. Er konnte viele Sprachen, darunter Spanisch, was er sogar fließend beherrschte. Einige Male flog er nach Spanien, sogar noch mit 80. Er hat es mir damals auch mit ermöglicht, nach England ein Jahr zu gehen. Nun aber zu Spanien. Die Sprachbegabung habe ich wohl von ihm geerbt. Als ich gerade meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin angefangen habe dachte ich mir, dass ich ja mal nach Spanien fliegen könnte. Schließlich konnte ich bis dato nur einige Wörter aus unseren Mallorca-Urlauben mit meinem Vater (nein, nicht Ballermann. Wir waren vlt 6 oder 7 als wir das erste Mal dorthin geflogen sind, und zwar nach Port d'Andrax. Wunderschöner Ort), also von 1 bis 10 zählen konnte ich, Hallo, Tschüss, Danke, Bitte. Halt diesen typischen Touri-Wortschatz. 

Nunja, irgendwann saß ich dann im Flugzeug, auf dem Weg nach Spanien. Sevilla, ums genauer zu sagen. Ich glaube, ich hab mich nichtmal groß darüber informiert, was es in Sevilla so alles gibt. Irgendwie bin ich da eher so der wird schon eine schöne Stadt sein Typ und erkundige alles ohne einen Überblick zu haben, was es so gibt. Das ist manchmal ganz schön unpraktisch, denn vielleicht vergisst man so schöne Ecken - die man durch (Blog-)Reiseführer vielleicht gekannt hätte. Mittlerweile ist das auch anders, denn ich lese nun vorab immer Blogs um 1. neue Reiseziele zu haben und 2. die schönen Ecken und Insidertipps zu erfahren.

Zurück zum eigentlichen Thema - Sevilla. Eine wunderschöne Stadt, mit einer tollen Universität, vielen Kutschen und dem wunderschönen Guadalquivir. Irgendwie habe ich mich die ganze Zeit nur auf der östlichen Seite aufgehalten, aber ich glaube das ist ganz normal! Einmal habe ich eine Hop on Hop off Tour mitgemacht, mit der man auch über den Fluss fuhr um die westliche sah. Komischerweise (?) ganz anders. Von der Landschaft her finde ich Sevilla echt wunderschön. In der Nähe der Uni gibt es einen wunderschön angelegten Park. Außerdem finde ich die Architektur dort überall einfach unglaublich! Die maurischen Einflüsse sind überall present.


Ich weiß nicht warum, aber Sevilla hats mir angetan. Genau wie Spanien an sich. Diese Leichtigkeit der Menschen, die Städte, deren Architektur. Ich verbinde Spanien immer mit viel Sonne - das ist klar. Aber auch mit bunten Farben. Mit viel Lebensfreude und Gelassenheit. Und Spanisch ist auch eine schöne Sprache. Obwohl ich sie leider noch nicht perfekt beherrsche. Aber das kommt! Versprochen! :)





In der Universidad war ich auch einmal. Die Frau, bei der ich die Zeit über gewohnt habe, ist mit mir dort hingegangen. Wollte mir irgendwelche Leute vorstellen. Ich stand dann da, verschüchternd. Hörte irgendwas vonwegen sobrina de Jürgen. Und zack - war ein Lächeln in den Gesichtern, Küsschen links, Küsschen rechts. Scheinbar mochten die meinen Großvater. Sehr sogar.