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Samstag, 5. Oktober 2013

Manchester...

Kann man ein ganzes Jahr in ein paar Worte fassen? Vielleicht ja, indem man sagt faszinierend, lifechanging oder auch einfach unvergesslich.. Aber so richtig, dass jemand nachvollziehen kann, was ich erlebt habe? Definitiv nicht.

Picadilly Gardens

Spontan ein Jahr nach England ziehen, dass wirkt vielleicht sehr naiv nach außen, wenn man bedenkt, dass es vielleicht 6 Wochen gedauert hat, mal eben - privat - ein Auslandsjahr vorzubereiten.
Und dennoch was es eine der besten Entscheidungen - die ich bis jetzt in meinem Leben getroffen habe.

Und somit fing alles an, im Sommer 2008. Eine Gastfamilie war schnell gefunden, über Bekannte von Bekannten von meinem Großvater. Die Schule? Ach - das klappt sicherlich auch irgendwie. Also hieß es dann - ab nach Manchester - eine Stadt, die aus mir sicherlich einen anderen Menschen gemacht hat. Eine Stadt - die heute vielleicht nicht mehr das "zu Hause" ist, was sie damals war, aber ein Ort, der einen ganz großen Platz in meinem Herzen eingenommen hat!

Manchester by night

Manchester is just awesome. I love big cities so much. And it's so different to where I live, because Manchester is just huge and stunning. All these different people here, different skin colours, different backgrounds, and they are all so friendly and special in their own way. Once, I walked through Manchester and I just had to smile, because now I've got everything I ever wanted ..
(Auszug aus meinem coursework)





big city, big streets, red busses


the day mentioned in my coursework,
walking all the windy roads..

Meine erste Gastfamilie bestand aus meiner Hostmum Vanessa und ihrer Tochter Izzy. Dazu kam ein Bruder, der bei der army war, und der Freund der Mum - Bazel, ein Musiker. Meine Gastmum war Mathelehrerin an einer Schule, und Izzy ging auf die örtliche Öffentliche Schule.

Ich hatte das Glück nach langem Hin und Her (und ein paar Tagen in einer Privatschule - die ein wenig vom Leben her an die Schule aus OC California erinnert) - auf die kirchliche Schule gehen zu dürfen, die auch nur zu Fuß 5 Minuten von mir weit weg war. Glücklicherweise kannte ich ein Mädchen (durch besagte Bekannte oben genannt) - die auch auf diese Schule ging, und somit durfte ich die ersten Wochen ihr brav hinterherlaufen, im MatheSuper
LeistungsKurs sitzen und auch den "schwereren" Englischunterricht genießen.
Die High School, eine Art Gesamtschule, war toll. Uniform war ein Muss, unglaublich praktisch, ich sags euch! Als ich endlich meinen Stundenplan bekam (der aus Deutsch, Englisch, Mathe, Science, Sport und Religion bestand) hatte ich das Glück eine Art Tutorin zu haben, die mit mir Coursework nachholte, Shakespeare's McBeth laß, und außerdem mir in Biologie und Chemie half. Sozusagen eine Frau für alles! Habe ich sehr genossen, die Zeit mit ihr. So einen Luxus haben Austauschschüler hier in Deutschland gar nicht, oder?

Nun ein paar Eindrücke der Schule - der Schuluniform und alles was so dazu gehörte.



The Barlow RC High School

Unser Tisch in der Kantine

Mittagspause im Englischraum, besagte Schuluniform

 


 So - erstmal ein Paar Eindrücke über die Stadt und über die Schule...

Bald kommt mehr!