Ich brauche Luft zum Atmen. Laufe rum. Bist rastlos.
Ich reiße die Fenster weit auf und spüre den kalten Wind auf meiner viel zu heißen Stirn. Meine Haare fliegen durch die Gegend und fühlen sich doch so stramm an meinem Kopf an.
Ich ziehe alles auf. Stehe nackt dort. Und fühle mich doch so eingeengt.
Es liegt nicht an dir. Es liegt an mir.
Ich bin die Starke. War das schon immer. Ich weiß doch, dass sie mich brauchen. Also muss ich los. Schnell.
Ich sehe nur euch. Dass ihr hilflos seid. Jemanden braucht, der sich zu euch setzt und sagt alles wird gut ... Jemanden, der euch in den Arm nimmt, und sagt ich bin da.
Ich stelle mich hinten an. Wie immer. Stehe dort und schaue auf euch. Ich sehe die zerbrechlichkeit in euren Augen, und mir zerbricht es das Herz. Doch da seid ihr. So verletzlich und so klein.
Ja aber ich kann doch nicht anders...
Immer dieses aber in meinem Kopf. Ich traue mich nicht, dir zu zeigen, wer ich bin. Denn die Seite, die du an mir kennst, die sollte mir doch gut tun. Die sollte dir gut tun. Aber ich weiß nicht wer ich bin. Lüge ich mich hier selbst an? Oder suche ich nur nach ausreden, dass es wieder mal nicht funktioniert..
Was ist das hier? Was sind wir?
Ich habe Angst. Zu sagen, was ich fühle. Zu zeigen, dass auch ich manchmal schwach bin. Ich habe Angst, einen Fehler zu machen. Sachen zu sagen, die ich gar nicht meine. Doch wer bin ich hier?
Ich schüttel mich. Der kalte Wind schafft es nicht, meinen Kopf ab zu kühlen. Ich suche neue Ausreden, um nicht mir selbst begegnen zu müssen. Verliere mich in der Perfektion eines Filmes.
Habe ich dich zur falschen Zeit getroffen? Oder genau zur richtigen? Bist du mein Retter?
Auf die Frage, ob ich dich liebe, kann ich nur mit manchmal antworten. Du als Zufluchtsort tust mir gut. Bei dir ist es schön. Aber dazwischen? Und bei mir?
Stehe ich mir selbst wieder im Weg?
Dienstag, 24. Februar 2015
Samstag, 22. November 2014
night is the time when I hear myself the most....
Ich spüre die Blicke. Merke es, obwohl ihr es ganz unauffällig tun wollt. Ich weiß nicht, was es ist. Missgunst? Neid? ... Anders sein bedeutet so viel mehr, als einfach nur nicht der Masse zu entsprechen. Sie sind immer noch da. Die Augenblicke, dir mir zeigen, du bist anders.
Du musst aufhören, ja zu sagen. Gefallen zu wollen. Mach dein Ding! Ich sage es mir immer wieder. Es ist unwichtig, was die anderen denken. Was sie wollen. Was sie sagen...
Wichtig ist das, woran du glaubst. Was für dich Wahrheit ist. Was du siehst, fühlst und denkst. Es geht nicht darum, dass alle anderen dich verstehen. Es geht um dich.
Du musst aufhören, ja zu sagen. Gefallen zu wollen. Mach dein Ding! Ich sage es mir immer wieder. Es ist unwichtig, was die anderen denken. Was sie wollen. Was sie sagen...
Wichtig ist das, woran du glaubst. Was für dich Wahrheit ist. Was du siehst, fühlst und denkst. Es geht nicht darum, dass alle anderen dich verstehen. Es geht um dich.
Mittwoch, 5. November 2014
Lost in the right direction...
...Ich sitze hier, umgeben von Menschen die das gleiche Ziel haben... es gibt einen Grund, warum wir alle hier sitzen. Wir lernen. Hören zu. Schreiben mit. Fragen nach. Beantworten... uns werden Sachen erzählt, von Management und BWL, über den Menschen und Tourismusformen. Leitet eine Sportgruppe, wenn ihr wissen wollt, ob Management was für euch ist...
Wir sollen selber nachschlagen, uns informieren. Der grobe Weg wurde gelegt, doch was machen wir draus? Wohin gehen wir?
Im Endeffekt ist die Richtung für uns alle die Gleiche. Doch jeder hat eine andere Idee, andere Vorstellungen, von dem, was hier eigentlich läuft. Woher wisse wir, dass das, was uns beigebracht wird, auch das richtige ist?
Mein damaliger Lehrer meinte damals immer, dass die ersten Semester die sind, wo man am meisten lebt, am meisten feiert und die sind ja eh nicht so wichtig. Feiern gehen, die Welt vergessen, tanzen, trinken. Dazugehören. Wer hat das schönste Outfit, wer die höchsten Schuhe? Wer trinkt am meisten, wer kann am meisten ab?
Wir haben uns alle ausgesucht, hier zu sein. Haben dafür im Abitur gekämpft, den richtigen NC zu haben. Haben Praktika gemacht, sind umgezogen. Haben gewohntes aufgegeben... doch nun sitzen wir alle hier. Jeder geht es anders an. Manche gehen dauernd feiern, shoppen und sind Student in vollen Zügen...
Doch was will ich?
Costa Rica war mein großer Traum... seit dem ich mich erinnern kann, will ich in dieses Land.. doch nun weiß ich, es wird schwer. Vielleicht gar unmöglich. Eine Blase, die schnell zerplatzt... träume kommen und gehen... doch ich will nicht, dass meiner geht. Ich darf mich nicht beeinflussen lassen, von meiner Umgebung.. mein Ziel ist klar und deutlich formuliert, und ich dachte ich befänden mich auf der Zielgeraden... doch nun weiß ich nicht weiter. Ich sitze hier, fühle mich allein, weil ich mal wieder nicht hereinpasse. Das glaube ich zumindest.. am Wochenende will ich nach hause, zu meinem Neffen, meiner Nichte.. meiner Schwester, die meine beste Freundin ist. Zu meiner Mama. Ich habe kein Heimweh, aber ich habe sie gern, und dort fühle ich mich verstanden... akzeptiert...
Ich will weiter meinen weg gehen, darf mich nicht vom weg ableiten lassen... will einfach weiter geradeaus, Abwege werden nicht in kauf genommen... meine ideale will ich verwirklichen... mich verwirklichen... Fotografie, sprachen. Reisen. Pete..
Ich will leben. Jeden tag ein wenig mehr....
Wir sollen selber nachschlagen, uns informieren. Der grobe Weg wurde gelegt, doch was machen wir draus? Wohin gehen wir?
Im Endeffekt ist die Richtung für uns alle die Gleiche. Doch jeder hat eine andere Idee, andere Vorstellungen, von dem, was hier eigentlich läuft. Woher wisse wir, dass das, was uns beigebracht wird, auch das richtige ist?
Mein damaliger Lehrer meinte damals immer, dass die ersten Semester die sind, wo man am meisten lebt, am meisten feiert und die sind ja eh nicht so wichtig. Feiern gehen, die Welt vergessen, tanzen, trinken. Dazugehören. Wer hat das schönste Outfit, wer die höchsten Schuhe? Wer trinkt am meisten, wer kann am meisten ab?
Wir haben uns alle ausgesucht, hier zu sein. Haben dafür im Abitur gekämpft, den richtigen NC zu haben. Haben Praktika gemacht, sind umgezogen. Haben gewohntes aufgegeben... doch nun sitzen wir alle hier. Jeder geht es anders an. Manche gehen dauernd feiern, shoppen und sind Student in vollen Zügen...
Doch was will ich?
Costa Rica war mein großer Traum... seit dem ich mich erinnern kann, will ich in dieses Land.. doch nun weiß ich, es wird schwer. Vielleicht gar unmöglich. Eine Blase, die schnell zerplatzt... träume kommen und gehen... doch ich will nicht, dass meiner geht. Ich darf mich nicht beeinflussen lassen, von meiner Umgebung.. mein Ziel ist klar und deutlich formuliert, und ich dachte ich befänden mich auf der Zielgeraden... doch nun weiß ich nicht weiter. Ich sitze hier, fühle mich allein, weil ich mal wieder nicht hereinpasse. Das glaube ich zumindest.. am Wochenende will ich nach hause, zu meinem Neffen, meiner Nichte.. meiner Schwester, die meine beste Freundin ist. Zu meiner Mama. Ich habe kein Heimweh, aber ich habe sie gern, und dort fühle ich mich verstanden... akzeptiert...
Ich will weiter meinen weg gehen, darf mich nicht vom weg ableiten lassen... will einfach weiter geradeaus, Abwege werden nicht in kauf genommen... meine ideale will ich verwirklichen... mich verwirklichen... Fotografie, sprachen. Reisen. Pete..
Ich will leben. Jeden tag ein wenig mehr....
Foto - Lichtpoesie
Rote Haare. Kleider. Fotos. Locken. Sommersprossen.
Aber vor allem ungeschmickt.
Das bin ich, das will ich sein, damit bin ich glücklich......
Sonntag, 19. Oktober 2014
I've never felt more lost...
Ich bin zurück und doch so weit weg. In einer Realität, die mir nicht fremder vorkommen könnte.
Man sagt, auf Reisen lerne man eine Sprache, die die zurückgebliebenen nicht verstünden.
Ich suchte nach Antworten. Nach einem Wegweiser. Nach einem Zeichen, dass ich endlich wissen kann, was ich will. Nach einer Bestätigung. Doch der Durst danach ist nicht gestillt. Es sei, als wäre ich noch durstiger denn jeh. Die Suche geht weiter, es sei, als würde sie nie enden. Aber man sagt ja, der Weg sei das Ziel... Doch was genau ist mein Weg?
Ich sitze auf einer Party. Nehme alles auf, doch nichts wahr. Die Menschen um mich herum reden. Unterhalten sich. Lachen. Sie sind so anders, und doch so gleich. Gesprächsthemen sind da. Jeder redet mit jedem. Und ich sitze nur da. Beobachte. Höre zu. Nehme auf. Jedoch nehme ich nichts wahr...
Der Weg ist gezeichnet. Ich folge ihm. Langsam. Aufmerksam. Ist es das Richtige? Gehöre ich hier her?
Diese Leere in mir. Sie zerreist mich. Ich fühle mich verloren. Und diesmal so richtig. Hier ist nichts mein. Hier bin ich nicht ich. Ich stehe auf. Gehe weiter. Auf der Suche nach etwas vertrautem. Etwas, was an dem ich vielleicht immernoch gefallen habe. Doch irgendetwas ist anders. Es scheint nicht mehr so zu sein, wie es mal war. Dinge haben sich verändert. Bekannte Sachen wurden fremd. Worte ohne Bedeutung.. Und dabei sagt man doch, die Welt zu Hause drehe sich normal weiter, jedoch normalerweise passieren nie große Veränderungen. Nein, das darf nicht. Es soll doch alles so sein wie immer. Doch wenn man zurück kommt, von da draußen. Wenn man wieder heim kehrt... Ist es dann vielleicht genau so wie immer, doch die Person, die zurückkommt hat sich so verändert, das alles so fremd erscheint? Ich schaue mir die Leute an. Suche halt bei alten Freunden. Doch sotiere aus. Wer gehört hier her? Wer will hier her gehören? Wer gehört zu mir? Gibt es vielleicht doch jemanden, der die Sprache, die ich gelernt habe, versteht? Oder bin ich allein? In dieser Welt, die so riesig erscheint, und doch so klein ist....
Ich lebe wie eine Marionette. Auf der Suche nach dem Glück. Auf der Suche nach mir selbst. Die Menschen schauen, als wäre ich nicht von hier, und im nächsten Moment als wäre ich nie weg gewesen. Doch in mir drin, da sträubt sich etwas. Etwas sagt mir, es ist Zeit, wieder zu gehen.
Und ich bin auf der Flucht. Mehr denn jeh...
Man sagt, auf Reisen lerne man eine Sprache, die die zurückgebliebenen nicht verstünden.
Ich suchte nach Antworten. Nach einem Wegweiser. Nach einem Zeichen, dass ich endlich wissen kann, was ich will. Nach einer Bestätigung. Doch der Durst danach ist nicht gestillt. Es sei, als wäre ich noch durstiger denn jeh. Die Suche geht weiter, es sei, als würde sie nie enden. Aber man sagt ja, der Weg sei das Ziel... Doch was genau ist mein Weg?
Ich sitze auf einer Party. Nehme alles auf, doch nichts wahr. Die Menschen um mich herum reden. Unterhalten sich. Lachen. Sie sind so anders, und doch so gleich. Gesprächsthemen sind da. Jeder redet mit jedem. Und ich sitze nur da. Beobachte. Höre zu. Nehme auf. Jedoch nehme ich nichts wahr...
Der Weg ist gezeichnet. Ich folge ihm. Langsam. Aufmerksam. Ist es das Richtige? Gehöre ich hier her?
Diese Leere in mir. Sie zerreist mich. Ich fühle mich verloren. Und diesmal so richtig. Hier ist nichts mein. Hier bin ich nicht ich. Ich stehe auf. Gehe weiter. Auf der Suche nach etwas vertrautem. Etwas, was an dem ich vielleicht immernoch gefallen habe. Doch irgendetwas ist anders. Es scheint nicht mehr so zu sein, wie es mal war. Dinge haben sich verändert. Bekannte Sachen wurden fremd. Worte ohne Bedeutung.. Und dabei sagt man doch, die Welt zu Hause drehe sich normal weiter, jedoch normalerweise passieren nie große Veränderungen. Nein, das darf nicht. Es soll doch alles so sein wie immer. Doch wenn man zurück kommt, von da draußen. Wenn man wieder heim kehrt... Ist es dann vielleicht genau so wie immer, doch die Person, die zurückkommt hat sich so verändert, das alles so fremd erscheint? Ich schaue mir die Leute an. Suche halt bei alten Freunden. Doch sotiere aus. Wer gehört hier her? Wer will hier her gehören? Wer gehört zu mir? Gibt es vielleicht doch jemanden, der die Sprache, die ich gelernt habe, versteht? Oder bin ich allein? In dieser Welt, die so riesig erscheint, und doch so klein ist....
Ich lebe wie eine Marionette. Auf der Suche nach dem Glück. Auf der Suche nach mir selbst. Die Menschen schauen, als wäre ich nicht von hier, und im nächsten Moment als wäre ich nie weg gewesen. Doch in mir drin, da sträubt sich etwas. Etwas sagt mir, es ist Zeit, wieder zu gehen.
Und ich bin auf der Flucht. Mehr denn jeh...
Dienstag, 22. Juli 2014
No yesterdays are on the road...
...den Satz habe ich gestern in einem Artikel gelesen. Es ging ums Reisen. Wie es Veränderungen mit sich bringt... Wie man einfach jemand sein kann, wo niemand einen runtermacht. Man ist unbekannt, in einer Stadt mit so vielen Menschen, dass man sich manchmal ganz schön klein vorkommt. Nur klein, nicht einsam. Und dann wird man nach dem Weg gefragt und sagt sure, it's just down that way and then to your right.... Als ich weiterging musste ich lächeln. Ich gehöre hier her, kenne mich aus, fühle mich wohl. Ich bin einer von ihnen. Ich bin glücklich..
Die Ampelphasen dauern länger. Aber das interessiert eh keinen. Der richtige Moment, den muss man abwarten. Und los. Ich gehe rechts, statt links. Laufe am Fluss entlang, mit einem Lächeln im Gesicht, das breiter nicht seien könnte. Vor einem Monat fühlte ich mich noch verloren, wusste nicht wohin mit mir. War mir unsicher, ob ich mich wohl fühle, mit dem was ich tue. Nun sitze ich hier, und genieße den Moment. Ich lebe jeden Tag, plane kaum vorraus. Hier und Jetzt. Was zählt ist der Moment. Der Moment, in dem über den intern geredet wird. Wo ich gefragt werde wie lange ich hier bin.. Es ist nicht nur eine Reise. Kein kurzer Trip. Es ist mein zu Hause. Mein Leben. Und ich bin glücklich....
Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, habe ich meine Mädels, die fragen, wie es war. Wir erzählen von unserem Tag. Lassen teilhaben. Fragen nach. Hören zu. Man unterstützt sich, lacht zusammen, weint zusammen. Wir machen alle das Gleiche durch. Erleben alle eine neue Welt. Wohnen im Ausland. Keine Verwandten sind hier. Dafür haben wir uns. Zusammen sind wir stark. Zusammen haben wir Spaß. Und ich bin glücklich...
Dublin in b/w. That city puts so much colour in my life.....
Die Ampelphasen dauern länger. Aber das interessiert eh keinen. Der richtige Moment, den muss man abwarten. Und los. Ich gehe rechts, statt links. Laufe am Fluss entlang, mit einem Lächeln im Gesicht, das breiter nicht seien könnte. Vor einem Monat fühlte ich mich noch verloren, wusste nicht wohin mit mir. War mir unsicher, ob ich mich wohl fühle, mit dem was ich tue. Nun sitze ich hier, und genieße den Moment. Ich lebe jeden Tag, plane kaum vorraus. Hier und Jetzt. Was zählt ist der Moment. Der Moment, in dem über den intern geredet wird. Wo ich gefragt werde wie lange ich hier bin.. Es ist nicht nur eine Reise. Kein kurzer Trip. Es ist mein zu Hause. Mein Leben. Und ich bin glücklich....
Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, habe ich meine Mädels, die fragen, wie es war. Wir erzählen von unserem Tag. Lassen teilhaben. Fragen nach. Hören zu. Man unterstützt sich, lacht zusammen, weint zusammen. Wir machen alle das Gleiche durch. Erleben alle eine neue Welt. Wohnen im Ausland. Keine Verwandten sind hier. Dafür haben wir uns. Zusammen sind wir stark. Zusammen haben wir Spaß. Und ich bin glücklich...
Dublin in b/w. That city puts so much colour in my life.....
Dienstag, 8. Juli 2014
We keep on walking...
...der Sommer scheint fast vorbei, wir bewegen uns weiter, gehen in eine Richtung. Moving forward..
Die Uhr tickt leise weiter vor sich hin, und jede Minute voller negativer Stimmung sind 60 Sekunden verschwendet, die voller Glück hätten sein können..
Wir halten meist nicht an, bewegen uns an Menschen vorbei, manche begleiten uns auf unserem Trip, andere verlassen ihn nach einiger Zeit wieder.. Neue kommen, Alte gehen.
Wir fahren mit einem Bus weiter, die Strecke des Lebens..
Wir kreieren Erinnerungen, halten uns an Momenten fest, schießen davon Bilder, damit wir wenigstens etwas haben, was bleibt.
Die Musik läuft weiter. Es geht auf und ab. Wie bei einer Achterbahnfahrt. Nach der Trauer kommt das gute Essen. Wir verabschieden uns von dem Negativen in unserem Leben, schreiten voran und sammeln schöne Momente. Wir sagen Tschüss zu Überflüssigem, sotieren aus, räumen auf. Die Freundesliste ist zu voll, die Masse zu groß. Gute Freunde sollte man an einer Hand abzählen können, denn für mehr reicht weder die Zeit, noch die Kraft...
Und ich lasse los. Gehe weiter, ziehe um, öffne ein neues Kapitel..
Denn reisen ist das, was ich kann. Ich will in die Welt, ich will Fotos machen, die bewegen. Die einen zum Nachdenken anregen..
Die Uhr tickt leise weiter vor sich hin, und jede Minute voller negativer Stimmung sind 60 Sekunden verschwendet, die voller Glück hätten sein können..
Wir halten meist nicht an, bewegen uns an Menschen vorbei, manche begleiten uns auf unserem Trip, andere verlassen ihn nach einiger Zeit wieder.. Neue kommen, Alte gehen.
Wir fahren mit einem Bus weiter, die Strecke des Lebens..
Wir kreieren Erinnerungen, halten uns an Momenten fest, schießen davon Bilder, damit wir wenigstens etwas haben, was bleibt.
Die Musik läuft weiter. Es geht auf und ab. Wie bei einer Achterbahnfahrt. Nach der Trauer kommt das gute Essen. Wir verabschieden uns von dem Negativen in unserem Leben, schreiten voran und sammeln schöne Momente. Wir sagen Tschüss zu Überflüssigem, sotieren aus, räumen auf. Die Freundesliste ist zu voll, die Masse zu groß. Gute Freunde sollte man an einer Hand abzählen können, denn für mehr reicht weder die Zeit, noch die Kraft...
Und ich lasse los. Gehe weiter, ziehe um, öffne ein neues Kapitel..
Denn reisen ist das, was ich kann. Ich will in die Welt, ich will Fotos machen, die bewegen. Die einen zum Nachdenken anregen..
Donnerstag, 19. Juni 2014
Step by step, one travels far...
...es sind noch 22 Tage...
I'm moving! Kehre Deutschland den Rücken zu. Packe meine Sachen und steige in den Flieger. Nicht alles kann ich mitnehmen, Bücher, Möbel und einige Klamotten bleiben in Deutschland. Ein Koffer wird gepackt, 15kg an Kleidung etc. Dazu Handgepäck - 10kg.
Die Kamera dabei. Ebenso Notizbücher, ein bisschen Washi-Tape, Fineliner. Um Erinnerungen festzuhalten. Gedanken nieder zu schreiben. Momente für die Ewigkeit zu wahren.
To-do Listen werden geschrieben, Konzertkarten bestellt. Flohmärkte ausfindig gemacht. Insider-Tipps gesucht, Reiseberichte gelesen, Blogs durchstöbert...
Der Start in eine neue Richtung.. Eine Freundin sagt, ich werde Blut lecken, und dann ist Fernweh wieder mein ständiger Begleiter.
Ich freue mich. Auf's Englisch reden, auf Dublin, auf die Stadt, auf die Leute, auf das Sorry von all den lieben Menschen dort. Auf neue Freunde, tolle Kollegen und einfach viel Erfahrung. Auf hübsche Mädchen in der Fußgängerzone, die hoffentlich vor meine Linse springen. Auf viele tolle Bilder.. Auf meine Tante, auf's Art Festival.. Auf die Reisen am Wochenende, das Klima und einfach die Stimmung dort. Auf Irland, auf Dublin, auf das, was kommt...
Hier ein paar Impressionen von meinem letzten Dublin-Aufenthalt im Oktober 2010....
(Achtung Bilderflut)
Was mir auf meinen Reisen wichtig ist wäre einfach, dass ich wirklich einen Einblick erhalte, in die Kultur, das Land und das Leben dort. Mir reicht keine Woche Spanien, da kann ich zwar sagen, ich war als üblicher Touri da, aber wie die Spanier ticken weiß ich nicht. Vorallem, wenn ich nur in einem Hostel gewohnt habe. In Sevilla habe ich bei einer Spanierin gewohnt, ihren Alltag mitbekommen. Aber richtig reichen tut mir das nicht. In Galway war ich fast 2 Wochen, aber ich hatte einen Alltag und habe mich nicht als Touri gefühlt.. Aber ich will mehr, länger, intensiver!
Ich will die Kultur kennenlernen, die Menschen, wie sie ticken, wie sie ihren Tag verbringen.
Ich will leben. Erleben.
I'm moving! Kehre Deutschland den Rücken zu. Packe meine Sachen und steige in den Flieger. Nicht alles kann ich mitnehmen, Bücher, Möbel und einige Klamotten bleiben in Deutschland. Ein Koffer wird gepackt, 15kg an Kleidung etc. Dazu Handgepäck - 10kg.
Die Kamera dabei. Ebenso Notizbücher, ein bisschen Washi-Tape, Fineliner. Um Erinnerungen festzuhalten. Gedanken nieder zu schreiben. Momente für die Ewigkeit zu wahren.
To-do Listen werden geschrieben, Konzertkarten bestellt. Flohmärkte ausfindig gemacht. Insider-Tipps gesucht, Reiseberichte gelesen, Blogs durchstöbert...
Der Start in eine neue Richtung.. Eine Freundin sagt, ich werde Blut lecken, und dann ist Fernweh wieder mein ständiger Begleiter.
Ich freue mich. Auf's Englisch reden, auf Dublin, auf die Stadt, auf die Leute, auf das Sorry von all den lieben Menschen dort. Auf neue Freunde, tolle Kollegen und einfach viel Erfahrung. Auf hübsche Mädchen in der Fußgängerzone, die hoffentlich vor meine Linse springen. Auf viele tolle Bilder.. Auf meine Tante, auf's Art Festival.. Auf die Reisen am Wochenende, das Klima und einfach die Stimmung dort. Auf Irland, auf Dublin, auf das, was kommt...
Hier ein paar Impressionen von meinem letzten Dublin-Aufenthalt im Oktober 2010....
(Achtung Bilderflut)
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| Wicklow Mountains - aus PS I love you |
| River Liffey |
| Golfen auf Howth |
Was mir auf meinen Reisen wichtig ist wäre einfach, dass ich wirklich einen Einblick erhalte, in die Kultur, das Land und das Leben dort. Mir reicht keine Woche Spanien, da kann ich zwar sagen, ich war als üblicher Touri da, aber wie die Spanier ticken weiß ich nicht. Vorallem, wenn ich nur in einem Hostel gewohnt habe. In Sevilla habe ich bei einer Spanierin gewohnt, ihren Alltag mitbekommen. Aber richtig reichen tut mir das nicht. In Galway war ich fast 2 Wochen, aber ich hatte einen Alltag und habe mich nicht als Touri gefühlt.. Aber ich will mehr, länger, intensiver!
Ich will die Kultur kennenlernen, die Menschen, wie sie ticken, wie sie ihren Tag verbringen.
Ich will leben. Erleben.
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