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Dienstag, 22. Juli 2014

No yesterdays are on the road...

...den Satz habe ich gestern in einem Artikel gelesen. Es ging ums Reisen. Wie es Veränderungen mit sich bringt... Wie man einfach jemand sein kann, wo niemand einen runtermacht. Man ist unbekannt, in einer Stadt mit so vielen Menschen, dass man sich manchmal ganz schön klein vorkommt. Nur klein, nicht einsam. Und dann wird man nach dem Weg gefragt und sagt sure, it's just down that way and then to your right.... Als ich weiterging musste ich lächeln. Ich gehöre hier her, kenne mich aus, fühle mich wohl. Ich bin einer von ihnen. Ich bin glücklich..


Die Ampelphasen dauern länger. Aber das interessiert eh keinen. Der richtige Moment, den muss man abwarten. Und los. Ich gehe rechts, statt links. Laufe am Fluss entlang, mit einem Lächeln im Gesicht, das breiter nicht seien könnte. Vor einem Monat fühlte ich mich noch verloren, wusste nicht wohin mit mir. War mir unsicher, ob ich mich wohl fühle, mit dem was ich tue. Nun sitze ich hier, und genieße den Moment. Ich lebe jeden Tag, plane kaum vorraus. Hier und Jetzt. Was zählt ist der Moment. Der Moment, in dem über den intern geredet wird. Wo ich gefragt werde wie lange ich hier bin.. Es ist nicht nur eine Reise. Kein kurzer Trip. Es ist mein zu Hause. Mein Leben. Und ich bin glücklich....


Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, habe ich meine Mädels, die fragen, wie es war. Wir erzählen von unserem Tag. Lassen teilhaben. Fragen nach. Hören zu. Man unterstützt sich, lacht zusammen, weint zusammen. Wir machen alle das Gleiche durch. Erleben alle eine neue Welt. Wohnen im Ausland. Keine Verwandten sind hier. Dafür haben wir uns. Zusammen sind wir stark. Zusammen haben wir Spaß. Und ich bin glücklich...






Dublin in b/w. That city puts so much colour in my life.....

Donnerstag, 29. Mai 2014

Bin ich bereit für die große weite Welt?

Manchmal frage ich mich, ob ich schon bereit bin, raus aus Europa zu gehen. Wieso fang ich nicht an, die schönen Ecken hier zu erkunden?

Gerade war auf meiner Facebook-Startseite das neue ? Buch von Nicholas Barreau.. Wusste gar nicht, dass er ein Neues geschrieben hat. Aber das zählt grad nicht zur Sache. Mit der Frage, ob uns das Cover von dem Buch gefalle, schaute ich mir es genauer an. Zu sehen ist eine Frau, die sich an einem Zaun festhält, im Hintergrund Paris samt Eifelturm. Ja, es gefällt mir, das Cover. Es wirkt sehr stimming in sich, tolle Farben, eine gute Aufmachung, es lässt einen gleich träumen...

Doch sag mir, wovon träume ich eigentlich? Wohin will ich nun genau? Und wohin nicht?
Bin ich bereit, raus aus Europa zu gehen? Dem Strom auf eine ekelige Weise hinterher zu laufen? Oder mache ich alles ganz anders? Auf meine Art und Weise, mit dem Ziel, welches ich schon immer hatte? Woher weiß ich, was richtig und was falsch ist? Woher weiß ich, in welche Richtung ich gehen soll?

Die Haare noch nass, sitze ich am Fenster und träume. Träume sind schön, man kann sich eine Welt ausmalen, in die man perfekt hinein passt. Besser, als das Alltägliche, was sich hier abspielt. Besser als so vieles. Aber ist es genug?


Träumen macht Spaß... Hilft einem, die Gegenwart manchmal zu verlassen...

Sonntag, 4. Mai 2014

Inspired by Masha Sedgwick...

...Dieser Post hat mich mal wieder inspiriert. Masha Sedgwick ist die wohl bekannteste Modebloggerin in Deutschland, und obwohl viele dies nun in Verbindung bringen mit diesen Vorurteilen wie nichts im Kopf, hauptsache gut aussehen ist Masha doch so vieles mehr.

Ich bin selber keine Modebloggerin, nein gar nicht. Ich schreibe ab und an, viel zu unregelmäßig, mit viel zu wenig Bildern, über die Dinge, die mir durch den Kopf gehen. Über diese kleinen Fragen, die dich abends im Bett nicht in Ruhe lassen. Über Themen, die viele andere vielleicht nur belächeln...
Und Masha? Die Reihe, die mich am meisten interessiert, das sind definitiv ihre Sonntagspost's. Tiefgründiges wird angeschnitten, rhetorische Fragen tauchen auf, und der ein oder andere fässt sich an den Kopf und denkt sie hat einfach einmal wieder recht oder natürlich, wieso sehe ich das nicht gleich auch so? 

Über den oben verlinkten Post habe ich mir Gedanken gemacht. Diese Unsicherheit ist - wie man vielleicht anhand der letzten Post's von mir bemerkt - schon lang ein mir drin. Deswegen habe ich mir nun vorgenommen, die Fragen, die Masha oben in ihrem Post anführt - mal spontan zu beantworten. Ohne lange nachzudenken...

So here we go.

1. Wenn ich später sehr alt bin, worauf möchte ich zurückblicken können?
- auf viel Erlebtes. Gelebtes. Reisen, tolle Erinnerungen. Und all das anhand toller Bilder, die ich selber geschossen habe.
2. Wäre ich mit mir selbst befreundet?

- ich denke mal ja. Ich habe in letzter Zeit oft das Gefühl, dass ich im Endeffekt stolz drauf sein kann, wer ich bin. Und es heißt doch immer "sei die Freundin, die du selber gerne hättest...". Und das bin ich. Sehr oft. Außerdem finde ich meine Leidenschaften und Hobbies ja so gut, sonst hätte ich sie nicht, also wäre ich dann mit einer Person wie mir schon befreundet - eben wegen den interessanten Leidenschaften...
3. Wen liebe ich und wann habe ich es ihm/ihr das letzte Mal gezeigt?

- Meine Familie. Die Kinder meiner Schwester. Die kriegen das wohl auch am häufigsten zu spüren.. Aber Liebe ist schwer.. Gerade die, in der Familie.
4. Was würde meine Freundin sagen, was kann ich besser als andere?
- Oft sagen sie, ich kann gut zuhören. Mich gut in sie reinversetzen und bin im "da-sein" echt große Klasse! Außerdem bin ich vielfältig interessiert, habe Visionen, Träume und Ideen.
5. Wer oder was macht mich einfach immer glücklich und bringt mich zum Lachen?
Mein Neffe und meine Nichte, die sind großartig! Was mich auch glücklich macht ist das Reisen und die Fotografie. Flugzeuge, Ferne Länder, Fernweh. Fotografie von anderen Menschen, die ihr Handwerk meines Erachtens einfach sehr gut beherrschen.
6. Glaube ich an Karma, Schicksal oder Gott?
Manchmal. Kommt auf die Situation drauf an.
7. Mag mich jeder, den ich kennenlerne?
Bestimmt nicht. Aber - mag ich jeden, den ich kennenlerne? Auch nicht.
Da gibts doch diesen tollen Spruch: "I used to walk into a room full of people and wonder if they liked me...now I look around and wonder if I like them."
8. Warum nicht?
Weil ich anders bin.
9. Als wie rücksichtsvoll und hilfsbereit betrachten mich andere?
Ziemlich sehr sehr sehr rücksichtsvol und sehrsehr hilfsbereit. Ist irgendwo sehr oft nicht zu meinem Besten. "Frag mal Phine..." - die hilft eh.
10. Wer hat den größten Einfluss auf mein Leben?
Die Antwort hierzu sollte definitiv lauten: Ich selber. Aber habe ich das?
11. Ist er/sie durch und durch ein guter Mensch?
Die Leute, die Einfluss auf mein Leben haben, sind meistens die Menschen, die mich inspirieren. Und das sind, meiner Meinung nach, durch und durch gute Menschen!!
12. Was bedaure ich in meinem Leben?
"You only regret the chances you didn't take. The things you didn't do"
13. Habe ich mich für die Mittelmäßigkeit entschieden?
Nein. Mittelmäßigkeit ist irgendwie nicht meins. Ich bin kein Mittelmaß, weil ich die Gesellschaft nicht mag und mich deswegen nicht als Mittelmäßig sehe - oder es überhaupt als Definition für irgendwas sehen will. Schwierige Frage jedoch.
14. Beschäftige ich mich eher mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft?
Im Moment zu viel mit der Zukunft. Manchmal zu viel mit der Vergangenheit. Aber sollte man nicht irgendwo einfach im Hier und Jetzt leben? Die Vergangenheit hat uns zu dem gemacht, was wir sind. Und die Zukunft liegt in unserer Hand. Wir können entscheiden, wer wir in der Zukunft sein wollen, und das größtenteils bestimmen. Also aufstehen und losgehen. Schaden tut's ja nicht.
15. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Das frag ich mich oft genug.



Masha ist eine riesige Inspiration. Oft finde ich ihre Bilder auch sehr gut und nehme die als Inspiration für meine Shoots.

 Hier gehts zu Mashas Blog! Lest ihn euch durch, wenn ihr sie nicht schon lange kennt! Wirklich eine großartige Schreiberin! Danke Mascha - für deine Inspiration und deine tollen Texte!

Montag, 31. März 2014

Restless..

In der Schule redeten wir über die ruhelose und schlaflose Aufklärung, hier zu Hause sitze ich und denke über mein ruheloses Leben...

Ich trinke gerade Zitronenwasser, kennt ihr das? Wundervoll ist es, und so einfach zu machen. Man nehme ein oder zwei Zitronen, schneide sie klein und drückt sie ein wenig aus in eine Karaffe oder was man gerade zur Hand hat. Die schönen Stücke wirft man hinein. Stilles Wasser obendrauf, und perfekt die erfrischende Schorle. Zitronenschorle? Mit Eiswürfeln an heißen Sommertagen umso besser.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wir sind ruhelos. Allesamt. Wer kann schon 10 Minuten nichts tun? Und damit meine ich nicht sich vor den Fernseher zu setzen oder zu schlafen. Nein. Ich meine bewusst nichts tun. In einer Zeitschrift habe ich mal gelesen, dass ein Celebrity, ich weiß nichtmal mehr, welcher es war. Irgendeine bekannte Persönlichkeit aufjedenfall. Und diese Person sagte, ihr Erfrischer (vielleicht deswegen eben der Exkurs zum Zitronenwasser) - sei es, sich bevor es los geht noch einmal 10-20 Minuten auf Bett zu legen und bewusst nichts zu tun.

Aber wieso funktinoiert sowas nicht im realen Leben? Wieso kriege ich das nicht hin? Was ist diese innerliche Unruhe? Wieso spüre ich sie? Wieso fällt es mir so schwer, mich zu entspannen? Nicht mal in der Badewanne bei Kerzenschein halte ich es lange aus. Dauernt der Gedanke - von all den Dingen - die ich noch tun will. Dabei sind diese Dinge meist nichtmal eine Belastung, sondern eher eine Bereicherung des Alltags.

Kennt ihr zum Beispiel diese tollen Bilder bei pinterest? Dort gibt es eins, wo ein ganz simples Glas mit einem Zettel beklebt ist, wo ein Flugzeug draufgemalt ist und das Wort adventures drauf geschrieben ist. Dort drinne Geld - eben Gespartes für die Zukunft. Für Wünsche. Träume. Fürs fliehen. So eins hätte ich gerne. Genau so ein tolles Glas. Und auch eins, wo drauf steht Camera equipment. Ich würde gerne mein Equipment erweiter. Klar - welcher Fotograf will das nicht? Also warum nicht das auf eine so einfache Art und Weise sich täglich ins Blickwelt zu setzen. Warum nicht einfach sich auf so eine schöne Art die Ziele oder den Sinn des eigenen Lebens immer wieder in Erinnerung rufen, eben um es nicht zu vergessen.... Warum eigentlich nicht?

Wieso hat man so viele Ideen? So viele Gedanken? Wünsche?
Wieso gibt es Menschen - die solche Gedanken nicht haben?
Und wieso bin ich manchmal so anders? Warum nur?
Vorallem - warum fühle ich mich trotzdem so gut, obwohl ich anders angeschaut werde.

"Deine Kamera solltest du mitnehmen. Phinegraphie. Haha."
"Wie? Du bloggst? Achja? Und wieso?"
"Ach - würd ich mich nur so gesund ernähren wie du. So phinisch eben."
"Hach - essen wie die Phine. Wer tut das nur?"
"Phine - die hat auch an jedem Fach Spaß. Fragen wir sie, die weiß eh alles."
"Und? Bist du schon fertig? Natürlich"
"Ich bewunder dich trotzdem, für das was du tust. Du bist eben einfach du."

 Sowas höre ich oft. Zu oft? Ich denke nicht. Auf was für eine Art es auch gesagt wird, mit einem ironischen Unterton, Abfällig oder voller Wahrheit. Sollte ich da nicht stolz drauf sein? Zeigt das nicht, dass ich den Menschen auffalle? Die Art mag in deren Augen komisch sein. Denn ich bin eben nicht so, wie die anderen. Ich passe nicht in eine Norm. Und das ist gut so.

Phinegraphie, das ist meine Leidenschaft. Mein Baby, das langsam wächst. Anfangs mit meiner Schwester, die mich sehr unterstützt hat und mir geholfen hat, dass ich überhaupt damit anfange. Und ich habe mich auf ein neues verliebt. In die Fotografie. In meine Fotografie.
Bloggen, ja, das tue ich. Wie ihr seht. Und wisst ihr was? Ich tue es, weil ich so am schnellsten meine Gedanken zu Wort bringen kann. Weil ich es so schaffe, manche Menschen zu erreichen, die mir sagen "Mensch, danke! Du inspirierst mich. Du berührst mich mit deinen Worten." Warum noch? Weil ich gerne schreibe. Weil ich dies hier mehr und mehr mit meiner Fotografie verbinden will. Vielleicht auch einfach, um meinen Gedanken eine Gestalt zu geben. Eine Möglichkeit zur Verwirklichung. Oder - um mich daran zu erinnern, was ich von mir und von meinem Leben erwarte. Was ich mir erwünsche - und um meinen Fortschritt zu dokumentieren und zu überprüfen.
Phinisch ernähren. Zurück zum Zitronenwasser. Andere trinken gerade Cola, essen Chips oder Schokolade. Andere trinken ein Bier, haben schon den fünften Wodka intus oder essen gerade einen Burger bei McDonalds. Macht das ruhig! Das geht mich nichts an. Aber ich merke, wie gut es mir tut, kein Fleisch zu essen. Wie gut es tut, frisch zu Kochen (Der Reistopf mit Gemüse war übrigens traumhaft heute). Wie lecker ich selbstgemachtes finde, und wie stolz ich auf mich bin, wenn ich mich mit einem Essen wieder selbst übertreffe. Wenn es einen Punkt im Leben gibt, an dem ich neben dem Reisen nie sparen würde, wäre es das Essen. Gut essen ist für mich Luxus. Gut und Gesund.
Streber. Spaß am Lernen. Wieso ist das eigentlich immer sofort negativ? Streber verbinde ich persönlich sogar auch mit negativem. Wie Vorurteilsvoll von mir. Schrecklich. Aber wieso ist sowas schlimm? Spaß am Lernen zu haben ist doch fast das Beste, was einem passieren kann. Mir macht es Spaß, neues zu lernen, im Unterricht liebe ich fast jedes Fach, weil einen alles auf eine andere Art fordert. Ich bewunder die Lehrer, die es schaffen, in mir ein Gefühl zu wecken, welches mich stolz macht, wenn ich eine gute Note schreibe und ich dann merke, wie sehr sich der Lehrer darüber freut (Hallo Prave! Sie sind gemeint!). Lernen und lehren, beides macht Spaß!

Du bist eben einfach du. Das finde ich immer so amüsant. Natürlich bin ich ich. Genau so, wie du du bist. Und sie ist sie. Und er, er ist eben er. Wir sind alle irgendwo individuell. Aber ich falle auf. Steche raus. Und früher fand ich es schlimm. Ich habe es gehasst, wegen meinen Haaren oder Sommersrpossen so sehr aufzufallen. Aber mittlerweile? Ist es nicht ein Kompliment? Eine Art Anerkennung? Und das macht glücklich. Das macht mich glücklich.

Und wenn ich nun überlege, dass der Titel dieses Post's eigentlich Restless ist, weiß ich auch wieder warum. Ich habe zu viele Ideen, bin ruhelos, da ich einfach zu viel erleben will. Ich möchte mehr als die Welt. Mehr Zeit. Weniger Angst. Ich möchte  l e b e n.


 Wieso besucht ihr mich nicht bei Facebook? https://www.facebook.com/phinegraphie
Ich freue mich auf euch!

Donnerstag, 6. März 2014

Über Ungewissheit und warten...

... und irgendwie über den Wunsch zu wissen - was die Realität ist...
... vielleicht auch ein wenig über Sehnsucht... 

Manchmal kommt man in Situiationen, in denen man weder weiß wo vorne und hinten ist, noch wo rechts und links ist. Das Welt dreht sich weiter und weiter, der Stillstand wurde nicht erreicht. Der Äußere aufjedenfall nicht... Und was ist mit dem Inneren? Was ist da los?

Verwirrung. Ungewissheit. Und die Sehnsucht - nach Worten und Taten, die etwas bedeuten. Die dich aus dieser Ungewissheit befreien und in eine vielleicht surreale, jedoch andere Welt bringen. Einfach eine Veränderung, die man braucht. Eine Veränderung, die einen in eine andere Richtung bringt, vielleicht in eine ungewisse Richtung, verbunden mit einer Angst - die einen fast verrückt macht. Oder ist diese Angst etwas schönes? Was genau ist das? Und wieso ist es plötzlich da?

Ein Gefühl, das ein Magengrummeln verursacht. Ein komischen Druck im Herzen, ein komisches Kribbeln in den Fingern. Was ist das? Was will es mir sagen?

Was ist denn überhaupt Sehnsucht? Vorallem - wie kann man sich nach etwas sehnen - was man noch nie gespürt hat? Fragen über Fragen. Und keinerlei Antworten...


Sei mein Frosch. Ich weiß, du bist es! And you changed everything.. More than everything.

Freitag, 6. Dezember 2013

Über zu viele Zukunftsträume oder doch zu wenig...

Über zu viele Leidenschaften oder doch zu wenige.
Über zu viele Möglichkeiten oder doch zu wenige.
Über zu viele Ideen oder doch zu wenige..

Eben standen in meiner Google-Suchzeile noch die Worte Ausbildung zum Fotografen, welche jedoch schnell von Fachhochschulen verdrängt wurden, und geendet hat es dann mit Lehramt mit Fachabi? ... Die Frage ist nun klar - was mache ich mit meinem Leben?
Mache ich mein Hobby zum Beruf? Gehe ich in die Richtung - in der mich jeder hier sieht - die schon lange festgelegt ist? Oder probiere ich in die Fußstapfen von den Leuten zu treten - die mich manchmal einfach umhauen?

Muss man sich jetzt schon entscheiden? Irgendwie doch schon. Irgendwie ist es teilweise eine Sicherheit für mich - zu wissen, was in den nächsten Jahren auf mich zukommt. Doch irgendwie weiß ich nicht, was das bitte sein sollen. Eigentlich hielten mich alle immer für sehr spontan. Schließlich habe ich ja nicht nur mein England-Jahr innerhalb von den Sommerferien geplant, nein, ich hab auch planlos Schule abgebrochen und ein Praktikum gemacht, ohne jeglichen Sinn und Verstand (oder einfach Plan B)... Vielleicht ist es auch der Wunsch - sesshaft zu werden... Ich weiß es nicht.

Jeder in meinem Umfeld sieht mich in einem anderen Weg - in einer anderen Richtung. Doch wo will ich hin? Wo sehe ich mich in 10, 20 oder 30 Jahren? Im Ausland - das ist klar. Aber als was? Mit Mann oder ohne? Kids? Ein Haus oder ein Appartment? Was für ein Job? ...


Es ist fast - als würde man sich für den Rest des Lebens festlegen. Dabei muss man das doch gar nicht. Schließlich ist das - was ich neben der Zeit am meisten wohl in meinem Leben nicht mag - die Gesellschaft und alles was dazu gehört. Für die Gesellschaft gibt es nur eine Richtung. Die Richtige. Sonst ist alles falsch. Du hast mehrere Hobbies? Nein - du hast einfach keine Ahnung und kannst dich nicht entscheiden, bist dumm und naiv.

Doch bevor wir uns jetzt in dem Hass gegenüber der Gesellschaft verlieren lieber zurück zum Thema.

Ich weiß es ist keine Entscheidung für immer. Doch irgendwann wird auch da die Bequemlichkeit eintreten und man ändert dann halt nichts mehr. Das ist genau wie mit dem Reisen. Als junge Frau geht man schneller mal auf Reisen als mit einem festen Einkommen und einem Haus/Appartment. Denn dann müsste man Sachen aufgeben. Ich glaube, die meisten sind sich dann jedoch gar nicht bewusst über den Wert an Erfahrungen den sie bekommen für die Reisen, im Gegensatz zu den - meist materiellen Sachen - die sie aufgeben. 

Lustigerweise weiß ich ja auch - was ich im Moment für meine Zukunft tun muss, um weiter zu kommen. Ich brauche einerseits ein sehrsehr guten Schnitt im Fachabi - andrerseits treibe ich viel Sport und hoffe - dass bald die Planungen für Teneriffa auf Hochturen gehen - und der Sport mich richtung Traumkörper für Teneriffa bringt! :) Und natürlich Gesundheit steht auch im Vordergrund!


In meinem Kopf schreibe ich übrigens schon an einer Liste - die ich nächstes Jahr erledigen will. Sei es, regelmäßig einen Kalender zu pflegen, mehr in die Fotografie zu investieren oder auch nur gesünder und aktiver zu leben!



Ich setzte mich nun - an einem Freitagabend - an das, was für meine Zukunft mich weiter bringt. Lernen. Denn - wie Mama sagt - ich gehe nun alles Step-by-Step an. Ja, ich möchte in allen Aspekten meines Lebens das Beste tun - was ich kann. To be the best version of me. ...denn es macht glücklich.


aktuelle Ziele: gutes Fachabi - zufrieden nach Teneriffa

Montag, 25. November 2013

"I should have started living for joy sooner..."

.. diese Worte hat eine Frau in einem Video gesagt, auf das ich mal bei Youtube gestoßen bin. Ich glaube es war in Dublin in der Fußgängerzone. Auf die Frage "What is your biggest regret in life?"
Auf irgendeine Art und Weise haben mich diese Worte wachgerüttelt. Jedoch anders. Ich meine, ich bin erst 21 Jahre alt, aber oft habe ich das Gefühl im Leben so einen Druck zu spüren. Eine gute Freundin sagte vor ein paar Wochen zu mir "Das Gute ist ja schonmal, dass du nicht mehr ganz so krass auf das Leben anderer achtest und Rücksicht nimmst. Schließlich hast du das früher sehr getan, du hast irgendwie nicht für dich gelebt." Und sie hatte Recht. Ich stand immer an letzter Stelle...
Gut - manche würden nun sagen - das sei doch rücksichtsvoll so.
 Besagte Freundin kennt mich auch noch als die Eiskalte. Eiskalt zu sein ist oft gut, macht jedoch teilweise einsam...

Doch was heißt es nun to live for joy?

Zuallererst möchte ich sagen - dass ich aus mir das Beste rausholen will. Ich will so leben, so einen Alltag haben, dass ich sagen kann ich fühle mich wohl und ich bin so zufrieden wie ich bin. Das fängt immer mehr an. Ich entwickel mich mittlerweile weiter zum Sport-Freak. Größte Inspiration dafür ist natürlich die Kristin Sundbergs - googlt sie oder ihren Blog - abonniert sie bei Instagram und lasst sie euch inspirieren und motivieren.
Außerdem will ich mehr Zeit in die Fotografie investieren. Die liebe Joana ist meine Inspiration in diesem Bereich. Ihre ausdrucksstarken Bilder lassen einen träumen und sicherlich auch verzweifeln, weil sie einfach so wunderschöne Fotos schießt.

Jeden Moment genießen. Sei es wirklich einmal die Woche baden zu gehen, in die Sauna zu gehen oder bei Kerzenschein ein gutes Buch zu lesen.

Lustigerweise habe ich noch eine andere Sache im Leben, die mich glücklich macht. Meine Schule und die diesbezügliche Zukunft. Ich merke - wie erfreuend es ist - gute Noten zu schreiben. Das Lächeln der Lehrer zu sehen, wenn man etwas verstanden oder gelernt hat. Lehrer sein kann ein wunderschöner Job sein finde ich. Ich merke das selbst bei meinen damaligen Nachhilfeschülern. Eines Tages kam S. zu mir an und meinte "Heute stand ich an der Tafel und hab allen das Futur compose erklärt. Wir hatten das ja schon gelernt. Meine Lehrerin war ganz stolz auf mich." Also ein Pluspunkt für sie und ein Lächeln in meinem Gesicht.
Ich würde gerne internationales Tourismusmanagement studieren, in Bremen. Der NC liegt da leider bei 1,8. Also muss ich mich weiterhin in der Schule anstrengen und gute Noten schreiben.

Kleine Dinge im Leben zu schätzen. Sei es auf meiner Fensterbank zu sitzen und die fast schon Wintersonnenstrahlen zu genießen oder einfach die Schönheit in dem alltägichen zu sehen.


Irgendwie verbinde ich joy mit Sonne, Freiheit, Natur und viel frischer Luft. Daher die Bilder..

Donnerstag, 7. November 2013

Searching for a place called "home"...

...Not knowing where you belong might be the worst feeling people can have inside them - because somehow it's like not knowing who you are...

I was born in a family who has always been addicted to traveling, no matter who you have a closer look at. My mum's side of the family has had houses in Spain, Italy... and some other countries - can't remember them all. My dad's side kinda is the same - as they travelled through the United States with a Hippy Van..

But this "not knowing who you are/where you belong" - sounds somehow pretty sad, which it kinda is. Still - it's kind of amazing, too. As you have this desire in you, the wanderlust, the wish to travel the world - to see where you end up living. Once, my auntie and my uncle went on a worldtour and well - now they live in New Zealand. Been there. Pretty good place! Pretty amazing to be honest. But is it my home? Not sure yet.

I've been to loads of places and I still don't know what culture I liked the most, what way of life I adapted to best. I can't wait to see more of the world, starting next summer - where I hopefully will be moving to the Canarian Islands. Just for a year, but maybe I'll stay longer, maybe I'll move somewhere else afterwards. Not sure - we'll see how it comes.

But can you tell me how it feels - to belong somewhere?

I am quite sure now that I'm kind of being the best of me I can. Not maybe in a perfect way, but hell - I am so proud of me, that I adore those things I do, the aspects I support - the way of life I like is kind of the one I live. I wouldn't want to change my life with someone else. Deffo not! I do not want to be a person that spends too much money on fashion (as I still think you look best in things you bought second-hand, or just a plain top with some no name shorts.) - I do not need to have an expensive car, I do not need to have makeup on my face kind of any day! 
I am exactly who I want to be at the moment. I know - that there are things where I might have to improve a little, like living healthy, reading more and stuff like that.

But where is my home? Where do I feel save? 

Sure - I love my mum and the house we live in. But I somehow know I do not belong here for my whole life. I know I have to leave at one point and I have to move then. Bulding up my own little appartment maybe. 


More and more I know that traveling is the only thing you buy that makes you richer. And maybe the right books. Anyways, here are some pictures of the places I've been to. Just to make the wanderlust I feel right now even bigger. Cheers to you guys!

somewhere outside Dublin

Barcelona sunrise
somewhere at the beach in Spain


New Zealand - with my beloved horse

Barcelona 

somewhere in Paris

Deffo need to go and see more places. 

Going on a skiing trip in January with my school. Somewhere in the north of Italy. And well then las Islas Canarias in the Summer for a year. Maybe going to see Finnland around easter. Why not? Flights are cheap. 

Are you guys also having that feel of wanderlust inside your body? Where are you planning on traveling next?