Donnerstag, 29. Mai 2014

Bin ich bereit für die große weite Welt?

Manchmal frage ich mich, ob ich schon bereit bin, raus aus Europa zu gehen. Wieso fang ich nicht an, die schönen Ecken hier zu erkunden?

Gerade war auf meiner Facebook-Startseite das neue ? Buch von Nicholas Barreau.. Wusste gar nicht, dass er ein Neues geschrieben hat. Aber das zählt grad nicht zur Sache. Mit der Frage, ob uns das Cover von dem Buch gefalle, schaute ich mir es genauer an. Zu sehen ist eine Frau, die sich an einem Zaun festhält, im Hintergrund Paris samt Eifelturm. Ja, es gefällt mir, das Cover. Es wirkt sehr stimming in sich, tolle Farben, eine gute Aufmachung, es lässt einen gleich träumen...

Doch sag mir, wovon träume ich eigentlich? Wohin will ich nun genau? Und wohin nicht?
Bin ich bereit, raus aus Europa zu gehen? Dem Strom auf eine ekelige Weise hinterher zu laufen? Oder mache ich alles ganz anders? Auf meine Art und Weise, mit dem Ziel, welches ich schon immer hatte? Woher weiß ich, was richtig und was falsch ist? Woher weiß ich, in welche Richtung ich gehen soll?

Die Haare noch nass, sitze ich am Fenster und träume. Träume sind schön, man kann sich eine Welt ausmalen, in die man perfekt hinein passt. Besser, als das Alltägliche, was sich hier abspielt. Besser als so vieles. Aber ist es genug?


Träumen macht Spaß... Hilft einem, die Gegenwart manchmal zu verlassen...

Mittwoch, 21. Mai 2014

In order to jump a few steps further, I had to go too many back...

Als ich Plan B gerade bei Google eingab, wollte der mir nicht sagen, was ich machen solle.


Eine Leere. Keine Richtlinie mehr. Das, wovor ich irgendwie Angst hatte. Keinen Plan zu haben. Nicht mehr zu wissen, wo vorne und wo hinten ist. Wohin gehe ich nun? Was mache ich nur?

Vorallem, wie kann man so unmenschlich sein? So scheinheilig?
Wenigstens kann ich mir am Abend noch in den Spiegel in die Augen schauen und dabei lächeln.
Wenigstens weiß ich, dass es nicht an mir lag.

Spontanität, früher so geliebt, gerade mein größter Feind. Wohin geht es weiter? Was will man mir sagen? Wolang führt mein Weg?

Was ist Plan B? Wohin gehe ich?

Dabei war es so perfekt.

Sonntag, 4. Mai 2014

Inspired by Masha Sedgwick...

...Dieser Post hat mich mal wieder inspiriert. Masha Sedgwick ist die wohl bekannteste Modebloggerin in Deutschland, und obwohl viele dies nun in Verbindung bringen mit diesen Vorurteilen wie nichts im Kopf, hauptsache gut aussehen ist Masha doch so vieles mehr.

Ich bin selber keine Modebloggerin, nein gar nicht. Ich schreibe ab und an, viel zu unregelmäßig, mit viel zu wenig Bildern, über die Dinge, die mir durch den Kopf gehen. Über diese kleinen Fragen, die dich abends im Bett nicht in Ruhe lassen. Über Themen, die viele andere vielleicht nur belächeln...
Und Masha? Die Reihe, die mich am meisten interessiert, das sind definitiv ihre Sonntagspost's. Tiefgründiges wird angeschnitten, rhetorische Fragen tauchen auf, und der ein oder andere fässt sich an den Kopf und denkt sie hat einfach einmal wieder recht oder natürlich, wieso sehe ich das nicht gleich auch so? 

Über den oben verlinkten Post habe ich mir Gedanken gemacht. Diese Unsicherheit ist - wie man vielleicht anhand der letzten Post's von mir bemerkt - schon lang ein mir drin. Deswegen habe ich mir nun vorgenommen, die Fragen, die Masha oben in ihrem Post anführt - mal spontan zu beantworten. Ohne lange nachzudenken...

So here we go.

1. Wenn ich später sehr alt bin, worauf möchte ich zurückblicken können?
- auf viel Erlebtes. Gelebtes. Reisen, tolle Erinnerungen. Und all das anhand toller Bilder, die ich selber geschossen habe.
2. Wäre ich mit mir selbst befreundet?

- ich denke mal ja. Ich habe in letzter Zeit oft das Gefühl, dass ich im Endeffekt stolz drauf sein kann, wer ich bin. Und es heißt doch immer "sei die Freundin, die du selber gerne hättest...". Und das bin ich. Sehr oft. Außerdem finde ich meine Leidenschaften und Hobbies ja so gut, sonst hätte ich sie nicht, also wäre ich dann mit einer Person wie mir schon befreundet - eben wegen den interessanten Leidenschaften...
3. Wen liebe ich und wann habe ich es ihm/ihr das letzte Mal gezeigt?

- Meine Familie. Die Kinder meiner Schwester. Die kriegen das wohl auch am häufigsten zu spüren.. Aber Liebe ist schwer.. Gerade die, in der Familie.
4. Was würde meine Freundin sagen, was kann ich besser als andere?
- Oft sagen sie, ich kann gut zuhören. Mich gut in sie reinversetzen und bin im "da-sein" echt große Klasse! Außerdem bin ich vielfältig interessiert, habe Visionen, Träume und Ideen.
5. Wer oder was macht mich einfach immer glücklich und bringt mich zum Lachen?
Mein Neffe und meine Nichte, die sind großartig! Was mich auch glücklich macht ist das Reisen und die Fotografie. Flugzeuge, Ferne Länder, Fernweh. Fotografie von anderen Menschen, die ihr Handwerk meines Erachtens einfach sehr gut beherrschen.
6. Glaube ich an Karma, Schicksal oder Gott?
Manchmal. Kommt auf die Situation drauf an.
7. Mag mich jeder, den ich kennenlerne?
Bestimmt nicht. Aber - mag ich jeden, den ich kennenlerne? Auch nicht.
Da gibts doch diesen tollen Spruch: "I used to walk into a room full of people and wonder if they liked me...now I look around and wonder if I like them."
8. Warum nicht?
Weil ich anders bin.
9. Als wie rücksichtsvoll und hilfsbereit betrachten mich andere?
Ziemlich sehr sehr sehr rücksichtsvol und sehrsehr hilfsbereit. Ist irgendwo sehr oft nicht zu meinem Besten. "Frag mal Phine..." - die hilft eh.
10. Wer hat den größten Einfluss auf mein Leben?
Die Antwort hierzu sollte definitiv lauten: Ich selber. Aber habe ich das?
11. Ist er/sie durch und durch ein guter Mensch?
Die Leute, die Einfluss auf mein Leben haben, sind meistens die Menschen, die mich inspirieren. Und das sind, meiner Meinung nach, durch und durch gute Menschen!!
12. Was bedaure ich in meinem Leben?
"You only regret the chances you didn't take. The things you didn't do"
13. Habe ich mich für die Mittelmäßigkeit entschieden?
Nein. Mittelmäßigkeit ist irgendwie nicht meins. Ich bin kein Mittelmaß, weil ich die Gesellschaft nicht mag und mich deswegen nicht als Mittelmäßig sehe - oder es überhaupt als Definition für irgendwas sehen will. Schwierige Frage jedoch.
14. Beschäftige ich mich eher mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft?
Im Moment zu viel mit der Zukunft. Manchmal zu viel mit der Vergangenheit. Aber sollte man nicht irgendwo einfach im Hier und Jetzt leben? Die Vergangenheit hat uns zu dem gemacht, was wir sind. Und die Zukunft liegt in unserer Hand. Wir können entscheiden, wer wir in der Zukunft sein wollen, und das größtenteils bestimmen. Also aufstehen und losgehen. Schaden tut's ja nicht.
15. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Das frag ich mich oft genug.



Masha ist eine riesige Inspiration. Oft finde ich ihre Bilder auch sehr gut und nehme die als Inspiration für meine Shoots.

 Hier gehts zu Mashas Blog! Lest ihn euch durch, wenn ihr sie nicht schon lange kennt! Wirklich eine großartige Schreiberin! Danke Mascha - für deine Inspiration und deine tollen Texte!

Montag, 28. April 2014

Am I wrong for saying that I'll choose another way?

Dieses Lied. Ich musste erstmal googlen, weil ich das immer nur im Radio höre, aber keine Ahnung ist von wem es ist, da dies eigentlich auch gar nicht meine Musik ist.. Heute lief es bestimmt 2-3 mal, auf dem Weg zur Schule oder zum Sport. Ich weiß es nicht genau. Aufjedenfall schalte ich bei Musik, die ich nicht so mag, eigentlich sofort um. Doch irgendwie habe ich heute auf den Text gehört. Warum? Weiß nicht. Ich glaube der Titel dieses Post's - das war die Zeile wo ich dachte was genau singt der da eigentlich? Weil so ein Text, bzw. so ein Thema, hätte ich nicht mit so einer Musik zusammengebracht. Mal wieder diese Vorurteile in mir. Schlimm.

Was ich sagen will ist: Man sollte öfters auf die Texte der Lieder hören. Manche sehen Musik einfach als Zeitvertreib an, als ein Medium gegen die Stille. Gegen die Stille in den Köpfen oder auch im Herzen. Um nicht so alleine zu sein.
Aber manche Lieder, die haben es in sich. So auch von Pink - Dear Mr. President. Ich fands - besser gesagt finde es immernoch - einfach großartig. So wie man mit Fotos Menschen berühren kann, ihnen die Augen öffnen kann auf eine bestimmte Art, so eben auch mit der Musik.

I ain't trying to do what everybody else doing
Just cause everybody doing what they all do
If one thing I know, I'll fall but I'll grow
I'm walking down this road of mine, this road that I call home

Mutig sein. Anders sein. Sein Ding machen. Haare kurz schneiden und blond färben. I ain't doing what they all doing...


Die Zeilen finde ich großartig. Einfach das machen - was man für richtig hält. Nicht immer mit der Masse mitschwimmen zu müssen. Walking down this road of mine. Einfach man selbst sein. Weniger du, mehr ich. Es gibt einen Spruch, den ich ganz doof finde eigentlich, aber hier passt er: Sei du selbst - alle anderen gibt es schon. Ja, es ist so. Aber man ist so bedacht auf die Gesellschaft, Ideale und die Meinungen anderer. Dabei finde ich, man muss ich (in 99% der Fälle aufjedenfall) für nichts und niemanden rechtfertigen. Wenn ich mich mal nicht melde bei jemanden, dann ist das eben so. Warum? Wen interessierts. Irgendwelche Gründe hat man mal. Und muss ich mich da erklären? Anders natürlich, wenn man jemandem etwas verspricht. Aber einfach mal eben nicht viel erreichbar sein? Was ist daran bitte so schlimm? Und dann keine Toleranz zeigen. Sagen - man müsse nun ja nicht für mich Entschuldigungen finden. Nö, muss man auch nicht. Niemand muss für mich für irgendwas eine Entschuldigung finden. Also chillt.


Einfach so weitermachen. Irgendwann leuchtet der eine Stern schon auf und zeigt dir, wo du lang musst. ...
Irgendwann

Mittwoch, 16. April 2014

On the move...

Nicht nur örtlich gesehen. Irgendwie komplett.
Meine Einstellungen gegenüber manchen Dingen ändern sich. Ansichten kriegen einen neuen Blickwinkel. Neue Ideen entstehen. Werden niedergeschrieben. Zustände, die akzeptiert werden müssen, werden akzeptiert. Wie eine nie erhaltene Entschuldigung, die man annimmt. Einfach, um leichter zu Leben.


Mehr ich. Weniger du.

Neue Farben für den Blog. Ein Header - gerade heute neu gemacht. Mit 10 Sekunden-Auslöser. Genau wie Joana - mein Vorbild. Nur, das sie ihr Handwerk perfekt beherrscht. Auf ihre Art. Mehr sie. Weniger ich.

On the move. Auf der Suche nach mir. Und auf dem richtigen Weg.
It feels good to be lost in the right direction..


Ich merke - wie ich zu wenig Zeit habe zum Leben. Wie sehr ich in einer Routine irgendwo feststecke - an der mir nichts liegt. Die mich nur auf eine Art weiter bringt - im puncto Geld. Denn ich arbeite gar von morgens bis abends. Und wenn ich dann meine ToDo-Liste nicht abgehakt bekomme, dann fühle ich mich schlecht. Ich setze meine Prioritäten falsch.

Also fangen wir neu an.

Prioritäten werden neu gesetzt. Die Karten neu gemischt. Dem Blog ein neuen Stil gegeben. Mehr Urlaub, mehr Bücher. Weniger die gleichen Gedanken. Denn das sind sie ja irgendwo.

Mehr ich. Weniger du.
Mehr Phinegraphie. Mehr Bücher - die mir gefallen. Mehr Reisen.
- denn wie ihr im neuen Header seht - das bin ich! Ich bin Blümchenkleid. Bücher. Reisen.
Und mittlerweile auch Fotografie. Heute zwei Shoots - eins geplant, eins sowas von spontan. (Du hast deine Kamera hier? Lass uns Fotos machen)...

hihi. macht Spaß. Mein Leben macht Spaß.

Mehr positiv. Weniger negativ.




Das bin auch ich. Grüne Chucks. Und Jo Totes Kameratasche! Ich liebe sie! Jeder Cent wert!

Going the right direction. Mit dem Kopf durch die Wand.

Montag, 31. März 2014

Restless..

In der Schule redeten wir über die ruhelose und schlaflose Aufklärung, hier zu Hause sitze ich und denke über mein ruheloses Leben...

Ich trinke gerade Zitronenwasser, kennt ihr das? Wundervoll ist es, und so einfach zu machen. Man nehme ein oder zwei Zitronen, schneide sie klein und drückt sie ein wenig aus in eine Karaffe oder was man gerade zur Hand hat. Die schönen Stücke wirft man hinein. Stilles Wasser obendrauf, und perfekt die erfrischende Schorle. Zitronenschorle? Mit Eiswürfeln an heißen Sommertagen umso besser.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wir sind ruhelos. Allesamt. Wer kann schon 10 Minuten nichts tun? Und damit meine ich nicht sich vor den Fernseher zu setzen oder zu schlafen. Nein. Ich meine bewusst nichts tun. In einer Zeitschrift habe ich mal gelesen, dass ein Celebrity, ich weiß nichtmal mehr, welcher es war. Irgendeine bekannte Persönlichkeit aufjedenfall. Und diese Person sagte, ihr Erfrischer (vielleicht deswegen eben der Exkurs zum Zitronenwasser) - sei es, sich bevor es los geht noch einmal 10-20 Minuten auf Bett zu legen und bewusst nichts zu tun.

Aber wieso funktinoiert sowas nicht im realen Leben? Wieso kriege ich das nicht hin? Was ist diese innerliche Unruhe? Wieso spüre ich sie? Wieso fällt es mir so schwer, mich zu entspannen? Nicht mal in der Badewanne bei Kerzenschein halte ich es lange aus. Dauernt der Gedanke - von all den Dingen - die ich noch tun will. Dabei sind diese Dinge meist nichtmal eine Belastung, sondern eher eine Bereicherung des Alltags.

Kennt ihr zum Beispiel diese tollen Bilder bei pinterest? Dort gibt es eins, wo ein ganz simples Glas mit einem Zettel beklebt ist, wo ein Flugzeug draufgemalt ist und das Wort adventures drauf geschrieben ist. Dort drinne Geld - eben Gespartes für die Zukunft. Für Wünsche. Träume. Fürs fliehen. So eins hätte ich gerne. Genau so ein tolles Glas. Und auch eins, wo drauf steht Camera equipment. Ich würde gerne mein Equipment erweiter. Klar - welcher Fotograf will das nicht? Also warum nicht das auf eine so einfache Art und Weise sich täglich ins Blickwelt zu setzen. Warum nicht einfach sich auf so eine schöne Art die Ziele oder den Sinn des eigenen Lebens immer wieder in Erinnerung rufen, eben um es nicht zu vergessen.... Warum eigentlich nicht?

Wieso hat man so viele Ideen? So viele Gedanken? Wünsche?
Wieso gibt es Menschen - die solche Gedanken nicht haben?
Und wieso bin ich manchmal so anders? Warum nur?
Vorallem - warum fühle ich mich trotzdem so gut, obwohl ich anders angeschaut werde.

"Deine Kamera solltest du mitnehmen. Phinegraphie. Haha."
"Wie? Du bloggst? Achja? Und wieso?"
"Ach - würd ich mich nur so gesund ernähren wie du. So phinisch eben."
"Hach - essen wie die Phine. Wer tut das nur?"
"Phine - die hat auch an jedem Fach Spaß. Fragen wir sie, die weiß eh alles."
"Und? Bist du schon fertig? Natürlich"
"Ich bewunder dich trotzdem, für das was du tust. Du bist eben einfach du."

 Sowas höre ich oft. Zu oft? Ich denke nicht. Auf was für eine Art es auch gesagt wird, mit einem ironischen Unterton, Abfällig oder voller Wahrheit. Sollte ich da nicht stolz drauf sein? Zeigt das nicht, dass ich den Menschen auffalle? Die Art mag in deren Augen komisch sein. Denn ich bin eben nicht so, wie die anderen. Ich passe nicht in eine Norm. Und das ist gut so.

Phinegraphie, das ist meine Leidenschaft. Mein Baby, das langsam wächst. Anfangs mit meiner Schwester, die mich sehr unterstützt hat und mir geholfen hat, dass ich überhaupt damit anfange. Und ich habe mich auf ein neues verliebt. In die Fotografie. In meine Fotografie.
Bloggen, ja, das tue ich. Wie ihr seht. Und wisst ihr was? Ich tue es, weil ich so am schnellsten meine Gedanken zu Wort bringen kann. Weil ich es so schaffe, manche Menschen zu erreichen, die mir sagen "Mensch, danke! Du inspirierst mich. Du berührst mich mit deinen Worten." Warum noch? Weil ich gerne schreibe. Weil ich dies hier mehr und mehr mit meiner Fotografie verbinden will. Vielleicht auch einfach, um meinen Gedanken eine Gestalt zu geben. Eine Möglichkeit zur Verwirklichung. Oder - um mich daran zu erinnern, was ich von mir und von meinem Leben erwarte. Was ich mir erwünsche - und um meinen Fortschritt zu dokumentieren und zu überprüfen.
Phinisch ernähren. Zurück zum Zitronenwasser. Andere trinken gerade Cola, essen Chips oder Schokolade. Andere trinken ein Bier, haben schon den fünften Wodka intus oder essen gerade einen Burger bei McDonalds. Macht das ruhig! Das geht mich nichts an. Aber ich merke, wie gut es mir tut, kein Fleisch zu essen. Wie gut es tut, frisch zu Kochen (Der Reistopf mit Gemüse war übrigens traumhaft heute). Wie lecker ich selbstgemachtes finde, und wie stolz ich auf mich bin, wenn ich mich mit einem Essen wieder selbst übertreffe. Wenn es einen Punkt im Leben gibt, an dem ich neben dem Reisen nie sparen würde, wäre es das Essen. Gut essen ist für mich Luxus. Gut und Gesund.
Streber. Spaß am Lernen. Wieso ist das eigentlich immer sofort negativ? Streber verbinde ich persönlich sogar auch mit negativem. Wie Vorurteilsvoll von mir. Schrecklich. Aber wieso ist sowas schlimm? Spaß am Lernen zu haben ist doch fast das Beste, was einem passieren kann. Mir macht es Spaß, neues zu lernen, im Unterricht liebe ich fast jedes Fach, weil einen alles auf eine andere Art fordert. Ich bewunder die Lehrer, die es schaffen, in mir ein Gefühl zu wecken, welches mich stolz macht, wenn ich eine gute Note schreibe und ich dann merke, wie sehr sich der Lehrer darüber freut (Hallo Prave! Sie sind gemeint!). Lernen und lehren, beides macht Spaß!

Du bist eben einfach du. Das finde ich immer so amüsant. Natürlich bin ich ich. Genau so, wie du du bist. Und sie ist sie. Und er, er ist eben er. Wir sind alle irgendwo individuell. Aber ich falle auf. Steche raus. Und früher fand ich es schlimm. Ich habe es gehasst, wegen meinen Haaren oder Sommersrpossen so sehr aufzufallen. Aber mittlerweile? Ist es nicht ein Kompliment? Eine Art Anerkennung? Und das macht glücklich. Das macht mich glücklich.

Und wenn ich nun überlege, dass der Titel dieses Post's eigentlich Restless ist, weiß ich auch wieder warum. Ich habe zu viele Ideen, bin ruhelos, da ich einfach zu viel erleben will. Ich möchte mehr als die Welt. Mehr Zeit. Weniger Angst. Ich möchte  l e b e n.


 Wieso besucht ihr mich nicht bei Facebook? https://www.facebook.com/phinegraphie
Ich freue mich auf euch!

Donnerstag, 6. März 2014

Über Ungewissheit und warten...

... und irgendwie über den Wunsch zu wissen - was die Realität ist...
... vielleicht auch ein wenig über Sehnsucht... 

Manchmal kommt man in Situiationen, in denen man weder weiß wo vorne und hinten ist, noch wo rechts und links ist. Das Welt dreht sich weiter und weiter, der Stillstand wurde nicht erreicht. Der Äußere aufjedenfall nicht... Und was ist mit dem Inneren? Was ist da los?

Verwirrung. Ungewissheit. Und die Sehnsucht - nach Worten und Taten, die etwas bedeuten. Die dich aus dieser Ungewissheit befreien und in eine vielleicht surreale, jedoch andere Welt bringen. Einfach eine Veränderung, die man braucht. Eine Veränderung, die einen in eine andere Richtung bringt, vielleicht in eine ungewisse Richtung, verbunden mit einer Angst - die einen fast verrückt macht. Oder ist diese Angst etwas schönes? Was genau ist das? Und wieso ist es plötzlich da?

Ein Gefühl, das ein Magengrummeln verursacht. Ein komischen Druck im Herzen, ein komisches Kribbeln in den Fingern. Was ist das? Was will es mir sagen?

Was ist denn überhaupt Sehnsucht? Vorallem - wie kann man sich nach etwas sehnen - was man noch nie gespürt hat? Fragen über Fragen. Und keinerlei Antworten...


Sei mein Frosch. Ich weiß, du bist es! And you changed everything.. More than everything.